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Stationäre & mobile Verstärker für LTE (4G), UMTS (3G) & GSM (2G)

Repeater verstärken das Mobilfunk Signal

Repeater verstärken das Mobilfunk Signal (© FTS Hennig)

Der große Ratgeber für Mobilfunk Repeater/Verstärker

Wenn die Mobilfunk-Netzbetreiber Vodafone, Telekom, Drei, Salt, Swisscom & Co. wieder von mehr als 90% Netz-Verfügbarkeit schwärmen, könnte man meinen, dass man in Deutschland, Österreich und der Schweiz nahezu immer und überall Empfang haben sollte. Die Praxis bei der Netzabdeckung sieht aber leider nicht selten völlig anders aus. Ihr Team von FTS Hennig erklärt Ihnen, wie schlechter Mobilfunkempfang deutlich verbessert werden kann. Erfahren Sie alles Wissenswerte sowohl über die Funktionsweise als auch die Anwendungsbereiche von Repeatern und welche Geräte Sie wann benötigen.

Signalverstärker für mobiles Internet & Telefonie

Smartphones und Tablets sind aus unserem Leben heute kaum noch wegzudenken. Über mobile Netze wird telefoniert, gesurft und es werden Videoanrufe getätigt. Umso ärgerlicher ist es, wenn der Empfang behindert wird. Besonders in Gebäuden in ländlichen Gebieten müssen sich viele Menschen mit unzureichendem Handyempfang herumschlagen. Aber auch Büros und Wohnungen im Stadtgebiet können betroffen sein.

Grundsätzlich gibt es zwei große Faktoren, die für den Mobilfunkempfang entscheidend sind: Die Entfernung zum nächsten Sendemast sowie die Anzahl und das Material der Hindernisse, die dem Signal im Weg stehen.

In Städten gibt es generell eher selten Probleme mit der Entfernung zum nächsten Sendemast, da diese dort sehr dicht gesät sind. Anders sieht es in ländlichen Gebieten aus. Hier kann die Entfernung schnell mal mehrere Kilometer betragen, was sich dann auch entsprechend auf das Mobilfunk-Signal auswirkt.

Schwache Mobilfunk Signale in Gebäuden verstärken

Besonders in Gebäuden kommt der Umstand zum Tragen, dass das Funksignal nicht ungehindert zum Empfangsgerät vordringen kann, sondern mehrere Wände durchlaufen muss. Die Funkwellen der Mobilfunknetze breiten sich geradlinig aus und da reicht im Zweifelsfall schon der Funkschatten eines Laubbaums im Mai, um dem Funksignal den Todesstoß zu versetzen.

Bürogebäude, Wohnhäuser und Lagerhallen stellen allerdings ein besonders massives Hindernis dar. Je nach Material der Wände wird das Mobilfunksignal geschwächt. Holz ist dabei nur ein kleineres Hindernis, Beton- oder gar Stahlbetonwände können einen Raum nahezu gänzlich abschirmen. Häufig erhält man nur in unmittelbarer Fensternähe ein ausreichend starkes Signal.

In diesem Beitrag erhalten Sie grundlegende Informationen zu Mobilfunk-Signalverstärkern für LTE (4G), UMTS (3G) & GSM (2G), praktische Tipps zur Größe und Leistung der Verstärker und eine Entscheidungshilfe bei der Auswahl eines passenden Gerätes. Bei weiterführenden Detail-Fragen nutzen Sie bitte unsere kostenlose Beratung und wir besprechen im Detail Ihren Anwendungsfall und die entsprechenden Anforderungen.

Welcher Mobilfunk Verstärker kommt in Frage?

Von GSM- bis LTE-Repeatern sind Geräte von < 10 dBm Leistung bis 27 dBm in unserem Repeater-Shop erhältlich. Bezüglich der benötigten Leistung muss das anliegende Mobilfunk-Signal außerhalb des Gebäudes ebenso berücksichtigt werden wie der Gewinn der Antenne und die Verluste des Koaxialkabels zwischen Antenne und Verstärker.

Singleband Repeater ST-900A

Leistung / Power:10 dBm im Upload, 14 dBm im Download

GSM 900 Repeater

Mini GSM Signal Booster zur Verstärkung im 900 MHz Frequenzbereich (Vodafone & Telekom)

179,00 €

Dualband Repeater HPC-GW27

Leistung / Power:27 dBm im Upload, 27 dBm im Download

Dualbandrepeater HPC-GW27

Leistungsstarker GSM & UMTS Verstärker mit getrennten Systemen für 900 MHz und 2100 MHz

899,00 €

Tripleband Repeater HPC-GDW27

Leistung / Power:27 dBm im Upload, 27 dBm im Download

Tripleband Repeater HPC-GDW27

Maximale Verstärkung mit dem GSM-, UMTS- & LTE-Repeater für 900 MHz, 1800 MHz & 2100 MHz

1795,00 €

Technische & rechtliche Repeater Grundlagen

Im Prinzip ist es ganz einfach: Ein Mobilfunk-Repeater nimmt das Signal der jeweiligen Frequenz (Singleband-Repeater) bzw. den Frequenzen (Multiband-Repeater) auf, für die er ausgelegt ist. Dieses Signal wird dann verstärkt und wieder abgegeben, wodurch der Mobilfunk Empfang verbessert wird. Ein Repeater besteht aus zwei Sender- und zwei Empfängereinheiten. Diese empfangen und senden auf den jeweiligen Downlink- und Uplink-Frequenzen, welche durch entsprechende technische Standards definiert sind.

Technisch wird hierbei ein s.g. Pseudo-Netz erzeugt, was vor allem in Deutschland immer wieder zu Diskussionen rund um die Nutzung von Repeatern führt. Das Spannungsfeld mit § 55 TKG besteht darin, dass Repeater die LTE-Netze der Betreiber stören können. Da sich die Betreiber aber die Lizenzen zur Nutzung der jeweiligen Frequenzbereiche teuer ersteigern mussten, sieht sich der deutsche Staat dazu verpflichtet, die Interessen der Netztbetreiber zu schützen. Soviel muss zur Theorie gesagt werden.

In der Praxis werden die Netze allerdings nur von besonders leistungsstarken Verstärkern oder bei der Versorgung von freien Flächen und öffentlichen Gebäuden gestört, weil es in diesen Fällen tatsächlich zu Interferenzen kommt. Dimensioniert man bei den üblichen Empfangsproblemen den Verstärker aber exakt so (und nur so!), wie es die jeweilige Anwendung erfordert, werden keine Hauptnetze gestört und die Nutzung eines Mobilfunk-Repeaters kann technisch ohne Probleme erfolgen. Seitens der Netzbetreiber und damit auch des Gesetzgebers werden sauber dimensionierte Repeater-Netze in der Regel enstprechend toleriert, doch Risiko und Verantwortung liegen dennoch ausschließlich bei den Betreibern der Repeater!

Netzversorgung & Mobilfunk-Empfang in der Praxis

Die Entwicklung der mobilen Datenkommunikation ist eine Geschichte voller Missverständnisse. Wenn Telekom, Vodafone & Telefónica aktuell davon berichten, nach der jüngsten Versteigerung von Mobilfunk-Frequenzen in Deutschland 98 % Netzversorgung gewährleisten zu wollen, weckt das wundervolle Vorstellungen in den Köpfen der Verbraucher. Doch Netzbetreiber und Gesetzgeber scheinen bei solchen Aussagen davon auszugehen, dass sich Mobilfunknutzer auf der Straße, auf dem Balkon oder auf freiem Feld befinden.

Wenn in Geschäften das Mobilfunk-Signal abgeschirmt wird, nützen die schönsten Preisvergleich-Apps nichts. In Bürogebäuden, deren Verglasung optimale Dämmwerte und UV-Schutz besitzt, können Mitarbeiter leider keine Daten via LTE & Co. versenden - sei es nun über das Handy oder einen Mobilfunkrouter. Wenn man im Inneren eines Krankenhauses keinen Empfang hat, die Rettungsdienste aber über das Smartphone kommunizieren und LTE oder wenigstens HSPA+ benötigen, sind Probleme vorprogrammiert.

Man könnte schier unendlich viele Beispiele aufzählen. Die Nutzung der mobilen Datenkommunikation gewinnt immer mehr an Bedeutung, also müssen gleichzeitig die Versorgung und die Qualität der Mobilfunknetze gesichert werden! Wenn viele Gebäude also die Mobilfunk-Signale abschirmen und man die Physik nicht umgehen kann, müssen die Mobilfunknetze durch interne Gebäudeverstärker in den Räumen gleichmäßig verteilt werden. Dieses Bewusstsein fehlt in vielen Köpfen von Kunden aktuell noch und den Vertrieblern der Tarifanbieter scheint in der Regel bisher leider jegliche Kompetenz bei diesem Thema zu fehlen.

Es geht dabei nicht um die Erhöhung von Sende-und Empfangsleistungen der Mobilfunknetze, sondern um die Kompensierung der Verluste, die durch bauliche und technische Faktoren entstanden sind. Häufig befinden sich die Problemzonen in gut versorgten Gebieten, also liegt außerhalb der Gebäude ausreichend starkes Signal an.

Vorteile von Inhouse-Verstärkern & Compensern

Ein attraktiver Tarif ist also noch lange nicht mit hervorragender Mobilfunk-Versorgung gleichzusetzen. Die Vorteile von Repeatern liegen auf der Hand:

Gute Argumente für Indoor Repeater

  • FTS Haken Gleichmäßige Netzverfügbarkeit in Gebäuden
  • FTS Haken Umfangreichere Nutzung der angebotenen Netzdienste möglich
  • FTS Haken Geringere Strahlung im persönlichem Umfeld durch geringere Sendeleistung
  • FTS Haken Längere Akkulaufzeiten durch geringeren Stromverbrauch

Welche Signale & Netze lassen sich verstärken?

In Deutschland haben sich im Laufe der Jahre mehrere Mobilfunkstandards etabliert. Die Netzbetreiber Telekom, Vodafone & Telefónica nutzen unterschiedliche Standards in verschiedenen Frequenz-Bändern. Die Nutzung der Mobilfunk-Frequenzen wird von der Bundesnetzagentur geregelt - und aktuell ist viel Bewegung in der Nutzung der unterschiedlichen Frequenzen zu beobachten.

Mobiles Internet der 2. Generation (2G)

GSM wird als der Mobilfunkstandard der 2. Generation (2G) bezeichnet. GSM steht dabei für „Global System for Mobile Communications“ und ist der weltweit wohl am weitesten verbreitete Mobilfunkstandard. Ursprünglich wurde GSM ausschließlich für Sprachübertragung und Kurznachrichten verwendet, dank verschiedener Weiterentwicklungsstufen können inzwischen aber auch größere Datenmengen über das 2G-Netz übertragen werden. Je nach Entwicklungsstufe werden dabei unterschiedliche Geschwindigkeiten erreicht:

2G Modulationen in der Übersicht
Übertragungsstandard Online seit Max. Geschwindigkeit
GSM 1989 9,6 Kbit/s
HSCSD 1999 57,6 Kbit/s
GPRS 2001 115 Kbit/s
EDGE 2006 236 Kbit/s

Im Zuge der letzten Frequenz-Auktion wurde klar, dass das 900 MHz-Band in Zukunft zur Verbesserung des 4G-Netzes (mit Blick auf 5G) wieder parallel für Telefon- und Datendienste genutzt werden wird - und der eigentliche GSM-Standard nach und nach abgeschafft wird.

UMTS, HSDPA & Co. (3G)

Die Grundlage für das Mobilfunknetz der 3. Generation (3G) ist der UMTS-Standard. Die Abkürzung steht für "Universal Mobile Telecommunications System" und wurde in Deutschland Anfang der 2000er Jahre etabliert. Auch hier unterscheidet sich die Datenübertragungsrate nach der jeweiligen Ausbaustufe.

Das ursprüngliche UMTS überträgt Daten mit bis zu 384 Kbit/s. Die Erweiterungsstufen sind, was die Übertragungsgeschwindigkeit betrifft, nicht mehr so gut zu differenzieren wie bei GSM. Die Geschwindigkeit des mobilen Internets konnte jedoch durch die Erweiterungen mit HSDPA und HSPA+ erheblich verbessert werden. Je nach Netzbetreiber und Tarif sind nun Übertragungsgeschwindigkeiten zwischen 3,6 und 42,2 Mbit/s möglich.

LTE: Das mobile Internet der Zukunft (4G)

4G bezeichnet den NGMN-Standard, was für „Next Generation Mobile Network“ steht. Der Standard wurde 2011 in Deutschland eingeführt. Analog dazu wird auch der Begriff LTE benutzt, obwohl im Grunde erst die Weiterentwicklung LTE Advanced den Spezifikationen entspricht. Je nach Ausbaustufe, Netzbetreiber und Sendemast werden mit LTE Downloadraten bis zu 150 Mbit/s erreicht, mit der Erweiterung LTE Advanced sind zukünftig sogar bis zu 300 Mbit/s möglich.

Alle Mobilfunk Signale verstärken

Grundsätzlich lassen sich die Signale jedes Standards verstärken und dadurch der Mobilfunkempfang verbessern. Während mit Singleband-Repeatern einzelne Frequenzbänder verstärkt werden können, kann man z.B. mit Dualband-Repeatern dem mobilen Internet und der Sprachqualität einen Boost verpassen (GSM + UMTS). Mit Tripleband-Repeatern kann man sogar Breitband-Verstärker für GSM, UMTS und LTE erwerben.

Zur Verstärkung von 2G- und 3G-Signalen sind Repeater meist das Mittel der Wahl, während man bei LTE ggf. eher bei der 4G-Außenantenne in mehr Leistung investieren sollte. Eine solide Beratung vom Fachmann ist im Zweifelsfall natürlich Trumpf.

Innerhalb eines Frequenzbandes ist es selbstverständlich egal, welche Erweiterungsstufe man nutzen möchte. Ein GSM-Booster verstärkt also auch GPRS und EDGE, ein 3G-Repeater verstärkt sowohl UMTS als auch HSDPA und HSPA+.

MIMO Antennen Anlage

Installierte Außenanntennen auf Halterungen (© FTS Hennig)

Die Leistung eines Repeaters (Gain)

Die benötigte Leistung richtet sich nach der Fläche, die versorgt werden muss. Auch wenn in den Räumen Zwischenwände, Maschinen oder Regale als Hindernisse vorhanden sind, sollte die Leistung niemals überdimensioniert werden (§55 TKG). Die Flächenangaben verschiedener Hersteller variierien teils sehr stark.

Leistungsangaben der Repeater bezogen auf die Fläche
  Flächen
(Angabe szstt.com)
Flächen
(Angabe Amplitec)
Flächen
(Angabe Microset)
Verkauft durch FTS Hennig e.K. PUC WIMO
10 dBm 100 m² 500 m² 80 - 150 m²
14 dBm 300 m² 1000 m² nicht verfügbar
17 dBm 500 m² > 1000 m² nicht verfügbar
20 dBm 1000 m² 5000 m² 500 - 800 m²
23 dBm 1500 m² > 5000 m² nicht verfügbar
31 dBm 3000 m² 30000 m² 5000 - 10000 m²

Die Unterschiede bei den Herstellerangaben ergeben sich neben unterschiedlichen Herangehensweisen auch aus der verwendeten Außenantenne und der Gestaltung der Innenantennen. Aber ein Gefühl für die notwendige Größe und Leistungsstärke erhält man auf jeden Fall. So sind die kleinen Mini-Repeater für Einzelbüros oder kleine Einfamilienhäuser völlig ausreichend. Wenn es durch Hindernisse zu Abschattungen kommen sollte, splittet man die Indoor-Antenne auf mehrere Einzelantennen auf. Die Nutzfläche wird damit erhöht. Laut Publikationen können über verschiedene Verteiler vier, fünf oder noch mehr Innenantennen angeschlossen werden.

Gleichzeitig kann man die Leistungsangaben einmal ins Verhältnis setzen. So arbeitet ein Schnurlostelefon ebenfalls mit einer Leistung von 10 dBm. Die üblichen WLAN-Router arbeiten mit einer Senderleistung von 100 mW. Dies entspricht 20 dBm. Smartphones, Handys, Sticks und Router arbeiten mit 23 dBm (200 mW). Für die interessierten Leser verweisen wir auf die Übersicht im Elektronik-Kompendium.

Übersicht der Sendeleistungen
Funksystem Abgestrahlte Sendeleistung
Fernsehsender max. 500.000 W
Radiosender max. 10.000 W
Mikrowellenherd ca. 1.000 W (max. 50 W außerhalb)
D-Netz Mobilfunktelefon (GSM 890 bis 960 MHz) max. 2 W
D-Netz Mobilfunk-Basisstation (GSM 890 bis 960 MHz) max. 50 W
E-Netz Mobilfunktelefon (GSM 1710 bis 1880 MHz) max. 1 W
E-Netz Mobilfunk-Basisstation (GSM 1710 bis 1880 MHz) max. 10 W
UMTS-Mobilfunktelefon max. 125 mW
WLAN max. 200 mW, typisch max. 100 mW
Bluetooth max. 100 mW, typisch 1, 2, 5 mW
DECT 10 bis 50 mW

Automatic Gain Contol AGC

Mit der automatischen Leistungsanpassung wird die Sendeleistung angepasst. Genauso wie das Handy die notwendige Sendeleistung korrigiert, so stellt sich der Repeater auch selbst ein. Empfängt der Repeater mit einem guten Signal das Netz vom Anbieter, sendet dieser auch mit minimaler Leistung. Befindet sich der Sendemast des Anbieters in großer Entfernung und das Signal ist sehr schwach, wird die Leistung erhöht. Durch diese Funktion wird zum einen nach Möglichkeit Energie gespart und zum anderen das Originalnetz nicht gestört.

Selektive Band Repeater und E-GSM Repeater

An diesen Repeatern können die verschiedensten Einstellungen vorgenommen werden. So werden an den "Selective-Band-Repeatern" z.B. die Frequenzen der Netzbetreiber genau eingestellt. Die möglichen Störungen der anderen Netze werden dadurch ausgeschaltet. An den E-GSM Repeatern können Frequenzen, Ausgangsleistung und Verstärkung eingestellt werden.

Diese Art von Verstärker sollte wirklich nur der Fachmann verwenden und entsprechende Einstellungen vornehmen. Bei Fragen zu diesen Repeatern stehen wir Ihnen selbstverständlich gerne zur Verfügung.

Repeater richtig installieren

Für die optimale Leistung und die Funktion selbst ist die Verwendung der passenden Außenantenne und die Montage an der richtigen Stelle extrem wichtig. Wenn die Außenantenne an einer Stelle montiert wird, an der wenig bis kein Empfang vorhanden ist, kann der Verstärker auch nicht effektiv arbeiten.

Dem Repeater muss ein stabiles Signal zugeführt werden. An einer Montage im oberen Bereich des Gebäudes, am besten auf dem Dach, kommt man nicht vorbei. Den richtigen Standort findet man im Zweifelsfall ganz einfach mit seinem Handy. Am zukünftigen Antennenstandort sollten am Smartphone mindestens 3 Balken, besser 4 oder 5 anliegen.

Basis Installation

In dieser einfachen schematischen Darstellung wird deutlich, dass die Installation eines Mobilfunk Repeaters inkl. Antennen (innen und außen) technisch erst einmal kein Hexenwerk ist. Man muss allerdings sehr sorgfältig vorgehen und sich die wichtigen Rahmenbedingungen im Auge behalten. Zudem steigt die Komplexität einer Repeater-Anlage natürlich auch mit der zu versorgenden Fläche sowie der Anzahl an Verstärkern und Innenantennen.

Wie installiere ich einen Repeater

Grundinstallation mit einer Deckenantenne (© FTS Hennig)

Elemente eines Repeater Systems

Das Standard-Verstärker-System für Mobilfunk-Signale besteht aus folgenden Elementen:

Außenantenne

Hier sollte eine leistungsfähige und zum Frequenzbereich passende Antenne verwendet werden. Diese Antenne muss für optimale Sende- und Empfangseigenschaften zu dem Sendemast des Netzbetreibers hin ausgerichtet werden.

Repeater

Die eigentliche Verstärkereinheit wird im Innern des Gebäudes möglichst nahe zur Außenantenne untergebracht.

Innenantenne

Im einfachsten Fall kommt hier eine "Stummelantenne" am Repeater zum Einsatz. In unseren Beispielen wird eine abgesetzte Deckenantenne genutzt.

Antennenkabel

Das Antennenkabel zur Außenantenne sollte maximal 10-15 Meter lang sein. Das Kabel zwischen der Innenantenne und dem Mobilfunk Repeater sollte wiederum sehr kurz sein und eine geringe Dämpfung aufweisen.

Antennenstecker

Als Bindeglieder zwischen den Koaxialkabeln und den zu verbindenden Geräten werden Antennenstecker genutzt, welche wiederum Koppelverluste verursachen. Neben den dämpfungsarmen Kabeln muss also auch auf hochwertige und korrekt montierte Stecker geachtet werden!

Verteiler / Splitter

Splitter gibt es in verschiedenen "Größen". Je nach Anzahl der anzuschließenden Innenantennen, wird der Wilkinson Verteiler ausgewählt.

Optimale Mobilfunk Versorgung in Gebäuden

Im Idealfall wird für jeden zu versorgenden Raum eine Innenantenne angebracht. Dieses Vorgehen sorgt einerseits für eine optimale Verteilung des Signals und ermöglicht andererseits eine sehr genaue Justierung der Repeater-Anlage. In Bezug auf die Strahlenbelastung und die Vermeidung von Störungen der Hauptnetze gemäß § 55 TKG sollte diese Art der Installation nach Möglichkeit immer angestrebt werden. Beim Neubau eines Gebäudes oder der Kernsanierung ist dies auch gut umsetzbar, bei bestehender Bausubstanz erschweren ein höherer Aufwand und enstprechende Kosten jedoch die Realisierung.

Grundinstallation des Repeaters mit mehreren Innenantennen

Repeater mit mehreren Innenantennen & Verteilern (© FTS Hennig)

Die Montage von Repeater & Co.

Wenn alle Geräte inkl. der benötigten Kabel und der Materialien zur Montage der Antennenanlage (Masten, Wandhalterungen & Co.) vorhanden sind, lässt sich die Montage aller Komponenten in folgende Schritte unterteilen:

Wenn alles funktioniert und das Signal im Gebäude zufriedenstellend anliegt, montieren Sie die Außenantenne endgültig, verlegen die Antennenkabel und befestigen den Repeater. Beachten Sie hierbei unbedingt auch den Blitzschutz für die Außenantenne.

Natürlich gibt es im Detail noch eine Reihe weiterer Punkte zu berücksichtigen (Wand- oder Deckendurchbrüche, Fensterdurchführung etc.), aber in der Regel sieht die grundlegende Vorgehensweise aus wie beschrieben. Für weitere Informationen oder bei konkreten Fragen kontaktieren Sie uns bitte.

Indoor Antennen & strahlende Kabel

Die Innenantenne muss in einer möglichst großen Entfernung und entsprechender Entkopplung zur Außenantenne positioniert werden, sodass sich beide Antennen nicht gegenseitig beeinflussen.

Der Standort der Innenantenne sollte für eine gleichmäßige Verteilung des Signals im Raum sorgen. In der Regel werden Rundstrahlantennen verwendet, doch es gibt auch Alternativen, z.B. von der Marke Delock. Wenn der Repeater zentral installiert wird, reicht sehr oft die mitgelieferte "Stummelantenne". In großen Hallen kann der Repeater jedoch häufig nicht am optimalen Sendeplatz installiert werden. Hier werden abgesetzte Innenantennen mit dämpfungsarmen Kabel angeschlossen.

Sollen lange Gänge, Gebäude oder gar Tunnel versorgt werden, empfiehlt sich - alternativ zu einer Panelantenne mit Richtcharakteristik, bei der die Montage am Ende des Ganges erfolgt - ein s.g. Strahlerkabel (auch Schlitzkabel oder Leckleitung). Entlang der Oberfläche eines solchen Kabels wird das Signal sowohl gesendet als auch empfangen. Das dicke und sehr starre Kabel eignet sich allerdings ausschließlich für lange, gerade Räume und Tunnel.

Zentrale Innenantenne Innenantenne für lange Gänge

Darstellung unterschiedlicher Installationen von Innenantennen für Repeater (© FTS Hennig)

LED Anzeigen am Verstärker STxxx-A

Im Falle der Verwendung eines Repeaters für das private Haus, für das Büro oder für die Yacht, sind die kleinen Mini-Verstärker völlig ausreichend. Diese Mobilfunk-Repeater arbeiten mit 10 dBm Verstärkung, es gibt sie für alle Frequenzbereiche und auch als Dualband Repeater ST-92A für GSM 900 und UMTS.

In einer Tabelle haben wir für Sie die Anzeigeelemente und deren Funktion zusammengefasst. So können mögliche Fehler sofort lokalisiert und behoben werden. Wenn Sie Fragen haben sollten oder trotz allem eine persönliche Beratung benötigen, rufen Sie uns bitte einfach an oder schreiben uns eine Mail - wir freuen uns auf Sie!

Welcher Mobilfunk Repeater muss verwendet werden?

Diese Frage stellt sich uns im Gespräch mit unseren Kunden fast täglich. Deshalb haben wir entsprechend der Netzbetreiber, des Dienstes (Sprache oder Internet) und der Größe der zu versorgenden Räume passende Verstärker aufgelistet. In den Tabellen wird von der Verstärkung des einzelnen Netzbetreibers und des einzelnen Dienstes ausgegangen. Für die Nutzung von mehreren Netzbetreibern oder Frequenzen werden andere Verstärker benötigt. Diese findet man unter Dualbandrepeater und Triband (Tripleband) Repeater.

Deutschland: Mobilfunknetze & Repeaterauswahl
Netzbetreiber Dienst Dienst
(Technisch)
Frequenz (MHz)
Upload
Freuenz (MHz)
Download
Klein Mittel Groß
Vodafone Sprache GSM / EDGE 880 - 915 925 - 960 ST-900A ST980 ST-900-2W
  Internet 3G UMTS/HSPA 1920 - 1980 2110 - 2170 ST-3GA ST-3G ST92-B
  Internet LTE Band 20 832 - 862 791 - 821 GCPR-E10 GCPR-E15 GCPR-E20
  Internet LTE Band 7 2500 - 2570 2620 - 2690 GCPR-W13 GCPR-W15 GCPR-W20
Telekom Sprache GSM / EDGE 880 - 915 925 - 960 ST-900A ST980 ST-900-2W
  Internet 3G (UMTS / HSPA) 1920 - 1980 2110 - 2170 ST-3GA ST-3G ST92-B
  Internet LTE Band 20 832 - 862 791 - 821 GCPR-E10 GCPR-E15 GCPR-E20
  Internet LTE Band 3 1710 - 1785 1805 - 1880 GCPR-D10 GCPR-D15 ST-1800
  Internet LTE Band 7 2500 - 2570 2620 - 2690 GCPR-W13 GCPR-W15 GCPR-W20
Eplus, Base, Sprache GSM / DCS 880 - 915 925 - 960 ST-900A ST980 ST-900-2W
O2, Telefonica Sprache Vorwiegend Band 3 1710 - 1785 1805 - 1880 DCS 1800A - DCS 1800
  Internet 3G (UMTS / HSPA) 1920 - 1980 2110 - 2170 ST-3GA ST-3G ST92-B
  Internet LTE Band 3 1710 - 1785 1805 - 1880 GCPR-D10 GCPR-D15 ST-1800
  Internet LTE Band 7 2500 - 2570 2620 - 2690 GCPR-W13 GCPR-W15 GCPR-W20
Österreich: Mobilfunknetze & Repeaterauswahl
Netzbetreiber Dienst Dienst
(Technisch)
Frequenz (MHz)
Upload
Freuenz (MHz)
Download
Klein Mittel Groß
A1 Telekom Austria Sprache GSM / EDGE 880 - 915 925 - 960 ST-900A ST980 ST-900-2W
  Sprache Vorwiegend Band 3 1710 - 1785 1805 - 1880 ST1090 DCS 1800A DCS 1800
  Internet 3G (UMTS / HSPA) 1920 - 1980 2110 - 2170 ST-3GA ST-3G ST92-B
  Internet LTE Band 20 832 - 862 791 - 821 GCPR-E10 GCPR-E15 GCPR-E20
  Internet LTE Band 7 2500 - 2570 2620 - 2690 GCPR-W13 GCPR-W15 GCPR-W20
T-Mobile Sprache GSM / EDGE 880 - 915 925 - 960 ST-900A ST980 ST-900-2W
  Sprache vorwiegend Band 3 1710 - 1785 1805 - 1880 ST1090 DCS 1800A DCS 1800
  Internet 3G (UMTS / HSPA) 1920 - 1980 2110 - 2170 ST-3GA ST-3G ST92-B
  Internet LTE Band 20 832 - 862 791 - 821 GCPR-E10 GCPR-E15 GCPR-E20
  Internet LTE Band 3 1710 - 1785 1805 - 1880 GCPR-D10 GCPR-D15 ST-1800
  Internet LTE Band 7 2500 - 2570 2620 - 2690 GCPR-W13 GCPR-W15 GCPR-W20
3 Hutchison Austria Sprache GSM / DCS 880 - 915 925 - 960 ST-900A ST980 ST-900-2W
Drei Sprache Vorwiegend Band 3 1710 - 1785 1805 - 1880 DCS 1800A - DCS 1800
  Internet 3G (UMTS / HSPA) 192 0- 1980 2110 - 2170 ST-3GA ST-3G ST92-B
  Internet LTE Band 3 1710 - 1785 1805 - 1880 GCPR-D10 GCPR-D15 ST-1800
  Internet LTE Band 7 2500 - 2570 2620 - 2690 GCPR-W13 GCPR-W15 GCPR-W20
Schweiz: Mobilfunknetze & Repeaterauswahl
Netzbetreiber Dienst Dienst
(Technisch)
Frequenz (MHz)
Upload
Freuenz (MHz)
Download
Klein Mittel Groß
Swisscom Sprache GSM / EDGE 880 - 915 925 - 960 ST-900A ST980 ST-900-2W
  Sprache Stadtbereich 1710 - 1785 1805 - 1880 DCS 1800A DCS 1800 xxx
  Internet 3G (UMTS / HSPA) 1920 - 1980 2110 - 2170 ST-3GA ST-3G ST92-B
  Internet 3G vereinzelt auf 880 - 915 925 - 960 ST-900A ST980 ST-900-2W
  Internet LTE Band 3 1710 - 1785 1805 - 1880 GCPR-D10 GCPR-D15 ST-1800
Sunrise Sprache GSM Land 880 - 915 925 - 960 ST-900A ST980 ST-900-2W
  Sprache Stadt B 3 1710 - 1785 1805 - 1880 DCS 1800A - DCS 1800
  Internet 3G (UMTS / HSPA) 1920 - 1980 2110 - 2170 ST-3GA ST-3G ST92-B
  Internet LTE Land B20 832 - 862 791 - 821 GCPR-E10 GCPR-E15 GCPR-E20
  Internet LTE Land / Stadt Band 3 1710 -1785 1805 - 1880 GCPR-D10 GCPR-D15 ST-1800
  Internet LTE Stadt Band 7 2500 - 2570 2620 - 2690 GCPR-W13 GCPR-W15 GCPR-W20
Salt Sprache Band 3 1710 - 1785 1805 - 1880 DCS 1800A - DCS 1800
  Internet 3G (UMTS / HSPA) 1920 - 1980 2110 - 2170 ST-3GA ST-3G ST92-B
  Internet LTE Band 3 1710 - 1785 1805 - 1880 GCPR-D10 GCPR-D15 ST-1800

Für die klassischen europäischen GSM- und 3G-Frequenzen gibt es in der Kombination keine Probleme. Etwas spannend stellt sich die Verknüpfung mit LTE dar. Für LTE 800 MHz Band 20 und LTE 2600 MHz gibt es nur Einzel-Repeater. Für LTE 1800 sind wiederum bereits Kombinationen vorrätig.

Sprechen Sie uns einfach an - wir beraten Sie gerne umfassend und kompetent!

Verstärker kombinieren

Im Gegenzug zur Verteilung des Signals eines Repeaters (Splitter), können auch unterschiedliche Verstärker-Systeme verschiedener Frequenzen kombiniert werden (Koppler). Wenn Verstärker verschiedener Frequenzen mit nur einer Breitbandantenne bzw. MIMO LTE Antenne betrieben werden sollen, wird ein s.g. Combiner als Bindeglied benötigt.

Mit Rat & Tat: Ihre Mobilfunk Experten

In unseren Mobilfunk-Shops für Deutschland, Österreich und die Schweiz bieten wir eine erlesene Auswahl an Boostern für alle Mobilfunkstandards in jeder Preisklasse an. Um einen Fehlkauf zu vermeiden, sollten Sie frühzeitig Kontakt zu den Mobilfunk-Experten Ihres Vertrauens aufnehmen. Seit mehr als 20 Jahren verhelfen wir unseren Kunden zum bestmöglichen Mobilfunk-Empfang.

FAZIT

Auch in Zeiten des weiteren Mobilfunkausbaus gibt es immer wieder Versorgungslücken in Gebäuden. FTS Hennig erleichtert die Auswahl der Geräte und sorgt mit den Verstärkern für bessere Erreichbarkeit.

Wer unter einem schlechten Mobilfunkempfang in seinem Haus oder seiner Wohnung leidet, sollte ernsthaft die Anschaffung eines Repeaters in Betracht ziehen. Dieser kann das GSM-, UMTS- oder LTE-Signal wirkungsvoll verstärken. Die Empfangsprobleme gehören damit der Vergangenheit an. Die Risiken im Zusammenhang mit § 55 TKG müssen jedoch bedacht werden - sie werden schließlich auch vom Kunden getragen.

 

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Probleme mit dem Mobilfunk-Signal? (© FTS Hennig)

Empfangsverstärker für Handy, Tablet und Co.

Mit dem Handy, dem Tablet oder dem Notebook immer und überall das Internet via Mobilfunk nutzen zu können, ist auch heute noch für viele Menschen eine Wunschvorstellung. In der Realität sehen sich viele von uns mit schwachen Signalen oder gar Verbindungsabbrüchen konfrontiert. Viele Menschen denken in solchen Momenten dann z.B. über eine Handy-Antenne oder einen Empfangsverstärker nach. Die Hersteller von Smartphones und Tablets gehen aber anscheinend von der Verfügbarkeit von UMTS und LTE aus, denn sie bauen keine Anschlüsse für externe Antennen an die Geräte. FTS Hennig informiert und präsentiert Ihnen verschiedene Lösungsansätze ... >> Weiterlesen


20. Sep 2016

Handy-Empfang im gesamten Haus verbessern

iPhone Booster
"Ich muss mein iPhone im Kellerbüro geschäftlich nutzen, doch ich habe Empfangsprobleme. Wie kann ich das Signal verstärken?" Solche Anfragen per E-Mail sind für Smartphone-Nutzer im Homeoffice absolut charakteristisch. Wie bekommen wir optimalen Empfang ins Haus, in die Souterrain-Wohnung oder in den Keller? Zur Lösung entwickelte FTS Hennig passive und aktive Antennenkoppler.

Die Anfrage und das Problem sind ein grundsätzliches Erscheinungsbild bei Internetanwendungen via Funk. Die Funkwellen breiten sich geradlinig über der Erdoberfläche aus. Das heißt, dass man sich hinter einem Baum, hinter einem Gebäude und vor allem im Kellerbereich im "Schatten" befindet. Um diese Empfangsprobleme mit 3G (UMTS / HSDPA /HSPA) oder 4G (LTE) zu beseitigen, gibt es eine einfache Lösung.

Es muss eine UMTS Antenne oder LTE-Antenne an der Stelle montiert werden, wo ausreichender bis optimaler Empfangspegel an der Antenne anliegt. Dies kann oberhalb an der Hauswand sein oder im besten Fall auf dem Dach. Über das Antennenkabel wird das Empfangssignal z.B. in den Kellerbereich transportiert.

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